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Die deZentraleDie Inhalte und Themen der Arbeit des DeZentrale e.V. sind im Handlungsfeld der außerschulischen politischen (Jugend-) Bildung angesiedelt. Die Bedeutung dieser politischen Bildungsarbeit für eine demokratische und freiheitliche Gesellschaft ist sehr groß. Vor dem Hintergrund der viel zitierten Politikverdrossenheit, sinkenden Mitgliederzahlen der Parteien und wieder zunehmenden demokratiekritischen und rechts-, wie auch linksextremen Tendenzen, steigt ihre Notwendigkeit zunehmend. Vor allem Jugendliche, zukünftige EntscheidungsträgerInnen in Politik, Kirche und Wirtschaft, sind gefragt. Denn junge Menschen sind nicht nur die Zukunft von Politik und Gesellschaft, sie gestalten sie schon heute mit. In der sich wandelnden, globalisierten und pluralen Gesellschaft des neuen Jahrtausends fällt es zunehmend schwerer ein selbstbestimmtes und erfüllendes Leben zu führen. In unserer Arbeit wollen wir junge Menschen motivieren aufmerksam zu beobachten und sich einzumischen. Gemäß den Prinzipien der Katholischen Soziallehre ermutigt die kirchliche Jugendarbeit heranwachsende Menschen sich aktiv für eine solidarische und gerechte Gesellschaft einzusetzen. Sie bietet jungen Menschen Möglichkeiten der Orientierung und leistet einen Beitrag zur Partizipation an und Beurteilung von Entscheidungsprozessen. Der zweite Freiwilligensurvey zeigt ein generelles Interesse von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Freizeit, Familie und Schule Verantwortung zu übernehmen. Junge Menschen wollen sich in der Zivilgesellschaft engagieren und dort, wo es um ihre Belange geht, mitbestimmen. Gleichzeitig nehmen rechtsextreme und demokratiekritische Tendenzen sowie Fremdenfeindlichkeit unter Jugendlichen zu; genauso wie die Gewaltbereitschaft im öffentlichen Raum, in Jugendeinrichtungen und in der Institution, in der junge Menschen die meiste Zeit verbringen – in der Schule. Diese ist zurzeit durch Veränderungen und Reformdebatten geprägt. Die neuen Herausforderungen bestehen unter anderem in einer Neubestimmung von pädagogischen Leitbildern, Methoden und Bildungsinhalten, der Vermittlung von „Gemeinschaftsfähigkeit“, der „Öffnung der Schule“ durch Kooperationen mit außerschulischen Partner, der „Öffnung nach Innen“ durch mehr Mitsprachemöglichkeiten von SchülerInnen und in einer Reform der Schulverwaltung. Die Demokratisierung von Schulstrukturen sowie die Vermittlung demokratischer Handlungskompetenz und Partizipation von jungen Menschen rücken also auch hier immer mehr in den Mittelpunkt. Diese Prozesse erfordern neue Kooperationen zwischen Schule und außerschulischer Jugendbildung. Hier übernimmt der DeZentrale e.V. Verantwortung und setzt mit seiner Arbeit an. Aus dieser Ausgangssituation leiten sich folgende Ziele des DeZentrale e.V. ab: Wir möchten Schülerinnen und Schüler, Jugendliche, Studierende und junge Erwachsene aktivieren, motivieren und qualifizieren, bürgerschaftliches Engagement zu fördern, Demokratiekompetenzen zu erlernen, demokratische Beteiligung konkret wahrzunehmen und sie für demokratische Prozesse zu sensibilisieren. Zu den Lernzielen gehört ebenfalls das Erlernen von interkulturellen und geschlechtergerechten Kompetenzen, sowie das Erlernen von sozialen Kompetenzen wie die Schlüsselqualifikationen Kommunikationsfähigkeit, Teamarbeit, Konfliktfähigkeit, und Reflexionsfähigkeit. Junge Menschen, insbesondere Schülerinnen und Schüler sollen begleitet und qualifiziert werden in Beobachtung und Kommentierung des bildungspolitischen Diskurses. Dazu zählen die Themen Ganztagsschule, Bildungsgerechtigkeit und Bildungsstandards. Für diese Aufgaben ist es elementar, jungen Menschen früh Zugangswege zu eröffnen, sie in Strukturen einzubinden und Rahmenbedingungen zu schaffen, die Jugendliche fördern. Besondere Berücksichtigung soll – entsprechend der Verankerung im Kontext der afj – die kirchliche Bildungsarbeit in der außerverbandlichen Jugendarbeit mit Schülerinnen und Schülern und in der Schulpastoral finden. Die Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz afj ist inhaltlicher Träger des Programms „Politische Bildung außerhalb der Jugendverbände“. Als bundeszentraler Ansprechpartner für Förderfragen ist die afj nicht nur selbst Veranstalter von Seminaren und Bildungsmaßnahmen, sondern auch für die inhaltliche Konzeptentwicklung, die Evaluation und die Qualitätsentwicklung des Gesamtprogramms verantwortlich. Damit bildet sie ein Dach, unter dem derzeit in vier Schwerpunkten sieben Träger – unter ihnen der DeZentrale e.V. – arbeiten. Finanziert wird das Programm über den Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend BMFSFJ. Die Zentralstelle Jugendhaus Düsseldorf e.V. verantwortet die finanzielle Bewirtschaftung des Programms. Intensiv arbeitet die afj mit der Arbeitsgemeinschaft katholisch sozialer Bildungswerke aksb, der Fachorganisation für politische Jugend- und Erwachsenenbildung, zusammen. Arbeitsschwerpunkte, konkrete Veranstaltungen und Kooperationsmöglichkeiten finden Sie unter Veranstaltungen. |
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